Leitartikel

  • Lichtgestalten

    kquaas 200

    Es ist die Zeit der Lichtgestalten. Ob himmlischer oder irdischer Art – sie kreuzen immer wieder unseren Weg in den Tagen des Advents. Eigentlich unübersehbar. Denn: Eine Lichtgestalt, das ist...

     

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Gemeindebrief

  • Gemeindebrief 51/1 ist erschienen

    Hier kann der aktuelle Gemeindebrief
    (51/1 | Dezember 2019, Januar, Februar 2020)  heruntergeladen werden. Sie können aber auch im Archiv nach älteren Ausgaben suchen oder die letzten aktuellen Ausgaben ansehen.

Presbyterium

  • Neues aus dem Presbyterium

    blaskowski neu 200Pertsonalwechsel im Gemeindebüro: Die „Stütze“ des Gemeindebüros, Frau Margret Krahe, hat gebeten, wegen Inanspruchnahme des vorzeitigen Rentenbeginns ihr Arbeitsverhältnis ...

     

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Aktuelle Informationen

  • Grüner BogenBonner Autorin liest in Oberkassel

    Am Freitag, den 17.1.2020, um 19 Uhr liest die Autorin Kai Brigitte Hülsmann aus ihrem Erstlingswerk "Der grüne Bogen" in der Evangelischen Bücherei Oberkassel, Kinkelstraße 2c. Sie wird am Klavier begleitet von Sophie Park. In ihrem Buch beschreibt sie den komplizierten Weg einer jungen Frau zu sich selbst. Der Eintritt ist frei.

  • Geänderte Öffnungszeiten des Gemeindebüros

    Das Gemeindebüro ist vorerst nur dienstags und donnerstags von 10-12 Uhr geöffnet.

    Nur in dieser Zeit ist Frau Krahe im Gemeindebüro zu erreichen, persönlich oder telefonisch.

  • Am Sonntag, den 19. Januar findet um 18 Uhr in der Großen Evangelischen Kirche in Oberkassel das Konzert des Jugendchores statt.

    Unter dem Motto „Knockin´ on heavens door“ erklingen Welthits aus verschiedenen Jahrzehnten, darunter u.a. „Halleluja“, „One of us“, „Loosing my religion“, „My sweet Lord“ u.v.m. Begleitet wird der Chor von einer eigens für das Projekt zusammengestellten Band. Die Jugendlichen zeigen ihre Stimmen in diesem Programm in solistischer Form, im Ensemble und im ganzen Chor. Die Leitung und Organisation liegt bei Helmut Jung und Stefanie Ingenhaag. Der Eintritt ist frei, um eine Spende zur Finanzierung des Konzertes wird gebeten.

  • Änderung der Email Adresse des Gemeindebüros

    Bitte beachten Sie, dass wir eine neue Email-Adresse des Gemeindebüros haben. Sie lautet:

    oberkassel@ekir.de

    Die alte Adresse wird noch für einige Wochen automatisch an die neue Adresse umgeleitet.

  • 8 8 uhrAm Achten um Acht: Veranstaltungen Januar-September 2020

    Jeden 8. eines Monats um 20 Uhr im Gemeindezentrum Dollendorf

    Laden Sie hier das Programm für die Monate Januar bis September 2020 herunter (Juli und August Sommerpause): pdf Veranstaltungen Januar bis September 2020
    Der Eintritt der Veranstaltungen ist frei, um eine Spende am Ausgang wird gebeten.

     

     

  • Jahressammlung 2020 - Besuchsdienst der Gemeinde

    „Wir bringen Kirche nach Hause“ – so fasst eine der Mitarbeiterinnen ihr Engagement im Besuchsdienst zusammen. Gemeinsam mit dreizehn anderen Ehrenamtlichen und den beiden Pfarrerinnen bildet sie das Besuchsdienst-Team. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, allen Gemeindegliedern, die 70, 75, 80 und älter werden, zum Geburtstag einen Gruß aus der Gemeinde zu bringen. Ziel ist es, den Menschen eine Freude zu machen und mit ihnen in Kontakt zu sein. Wir freuen uns, wenn Sie uns dabei finanziell und gerne auch persönlich unterstützen.


    Kontoverbindung: Sparkasse Köln/Bonn, IBAN: 
    DE32 3705 0198 0043 5938 70, Verwendungszweck: Jaheressammlung 2020 - Besuchsdienst der Gemeinde

  • Redaktionsschluß für den Gemeindebrief Nr. 51-2/2019/2020 (März, April, Mai 2020)

    ist der 25. Januar 2020. Beiträge bitte an Sigi Gerken leiten.

    Bitte beachten Sie, dass Fotos als unbearbeitete Originaldatei mit einer Auflösung von 300dpi vorliegen müssen

     

Bekanntgabe Wahlergebnis (§ 25 Presbyteriumswahlgesetz)

Geschrieben von S. Döllscher am .

Presbyteriumswahl 2020


Nach der Gemeindeversammlung am 10.11.2019 steht nunmehr fest, dass in unserer Kirchengemeinde am 01. März 2020 nicht gewählt werden kann. Es liegt keine ausreichende Vorschlagsliste vor; es gibt nur Kandidatinnen und Kandidaten entsprechend der zu besetzenden Presbyterstellen. Der Kreissynodalvorstand hat den Ausnahmefall nach § 15a Absatz 3 Presbyteriumswahlgesetz (PWG) gestattet, wonach die Vorgeschlagenen als gewählt gelten.


Dies sind für den Wahlbezirk Oberkassel:
Herr Bernd Fischer
Herr Dr. Peter Gurrath
Herr Henning Jeske
Frau Astrid Schöneseifen
Frau Katrin Weber

 

Dies sind für den Wahlbezirk Dollendorf:
Frau Sabine Höferth
Frau Thelse Hoff
Frau Elisabeth Konersmann
Herr Udo Lehnen
Frau Dr. Maren Stauber-Damann


Als beruflich Mitarbeitende ist dies
:
Frau Alexandra Schmitz

Rechtsmittelbelehrung ( zu § 25 PWG )


Gegen das Wahlergebnis kann von jedem in das Wahlverzeichnis eingetragenen Mitglied der Kirchengemeinde innerhalb von drei Werktagen nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses beim Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises An Sieg und Rhein, Zeughausstraße 7-9 in 53721 Siegburg, schriftlich unter Angabe der Gründe Beschwerde erhoben werden. Hinweis: Die Beschwerdefrist endet mit Ablauf des 12.12.2019. Die Beschwerde kann nur mit der Begründung erhoben werden, dass gesetzliche Vorschriften verletzt seien und dadurch das Wahlergebnis beeinflusst worden sei.

Sophia Döllscher, Pfarrerin
Vorsitzende des Presbyteriums

Aktuelle Informationen zur Presbyteriumswahl 2020

Geschrieben von Dr. M. Stauber-Damann und Dr. U. von Krause am .

Wir hatten Sie zuvor hier und im Gemeindebrief über den Zeitplan für die für den 1. März 2020 geplanten Wahlen zum Presbyterium informiert. Diese Planungen sind überholt. Das liegt daran, dass der Prozess der Kandidatenfindung genauso viele Kandidatinnen und Kandidaten hervorgebracht hat, wie Presbyterinnen und Presbyter benötigt werden, also fünf je Pfarrbezirk und eine/einen für die Position der Mitarbeiterpresbyterin/des Mitarbeiterpresbyter. Auch bei der Gemeindeversammlung am 10. November 2019 meldeten sich keine weiteren Kandidatinnen/Kandidaten. Damit sind keine Wahlen mehr erforderlich.

Bei dieser Gemeindeversammlung dankte die Vorsitzende des Presbyteriums, Pfarrerin Sophia Döllscher, denjenigen, die ihre Bereitschaft zum Engagement in der Gemeindeleitung erklärt haben.

Die elf Kandidatinnen und Kandidaten, die sich im Folgenden vorstellen, gelten – vorbehaltlich der Bestätigung durch den Synodalvorstandes des Evangelischen Kirchenkreises An Sieg und Rhein (EKASUR) – als gewählt und werden am 22. März 2020 in ihr Amt eingeführt. Bis zu diesem Datum bleibt das derzeitige Presbyterium im Amt.

Der Advent hat begonnen: Lasst uns in seinem Licht erkennen, was wirklich wichtig ist

Geschrieben von Sigi Gerken, Foto S. Gerken am .

Mit dem 1. Advent hat eine ganz besondere Jahreszeit begonnen, für dessen Gestaltung wir uns vielfach sehr viel Mühe geben - wohl auch, weil die zu erfüllenden Erwartungen oft hoch sind.


Es ist auch eine Zeit, in der wir besonders spendenfreudig sind - auch hier in der Gemeinde. Bis zum 12. Dezember können Päckchen für Obdachlose oder Geld in der Gemeinde abgegeben werden. Man kann auch der Gemeinde Spenden überweisen, z.B. für die Unterstützung des Besuchsdienstes. Oder man besucht einsame Menschen in der Adventszeit bzw. sieht beim Gemeinde-Adventskalender, welche Ehrenämter „gewonnen“ werden können.


Dazu passend gab Pfarrerin Döllscher der Gemeinde den Bibelvers „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ mit auf den Weg, verbunden mit der Hoffnung, dass bei allen Adventsvorbereitungen das nicht untergeht, was wirklich wichtig ist.

Viel Applaus für das Musical „David und Jonathan“

Geschrieben von Lydia Krüger am .

Mehr als ein halbes Jahr hatten die beiden Kinderchöre der 2. bis 5. Klassen unter der Leitung von Stefanie Ingenhaag Zeit, sich auf die große Aufführung des Musicals „David und Jonathan“ am 17. November vorzubereiten.


„Wir haben im Mai mit den ersten Proben begonnen“, sagt Ingenhaag und lobt ihre rund 35 Chorkinder im Alter zwischen 7 und 12 Jahren indem sie hinzufügt: „Das war für uns alle ein straffes Programm aber die Kinder haben das wie schon in den letzten Jahren super hinbekommen.“ Und das sah offenbar auch das Publikum am Sonntagabend in der stimmungsvoll beleuchteten Oberkasseler Kirche so und bedachte die etwa einstündige Aufführung mit lang anhaltendem Applaus. Doch der Dank Ingenhaags gebührte nicht nur den Kindern, sondern auch den vielen weiteren Helfern, die einen extra Applaus und einen Blumenstrauß erhielten. Den Dank aller Beteiligten brachte dann Pfarrerin Döllscher in einem Dankeswort an Stefanie Ingenhaag auf den Punkt: „Ohne Dich wäre unsere Kirchenmusik um einiges ärmer“.


Die Realisation des Musicals wurde finanziell durch die Gemeinde, die Spenden der Zuschauer und den Verein BAG-Musik Rheinland Süd unterstützt.


Die Musical-Aufführungen im November sind inzwischen seit einigen Jahren fester Bestandteil der Chorarbeit. Nach den Worten Ingenhaags ist es besonderes motivierend für die Kinder sich auf eine Aufführung vorzubereiten und dabei gemeinsam über einen langen Zeitraum zu lernen, zu schauspielern, das Bühnenbild zu gestalten und natürlich zu singen. Hierfür ist auch im Rahmen der Chorfreizeit viel Raum und die Kinder lernen sich kennen und wachsen zu einer festen Gemeinschaft zusammen.
Während in diesem Jahr mit König David ein religiöses Thema gewählt wurde, ist im nächsten Jahr die Teilnahme der Chöre am eigens für das Beethoven Jubiläums-Jahr geschriebenen Stück „Ludwig 2020“ vorgesehen, welches in vier Aufführungen im Pantheon im November 2020 aufgeführt werden wird. Die Vorbereitungen hierfür werden auch wieder bereits ein gutes halbes Jahr vorher beginnen.

Adventskonzert in Oberkassel

Geschrieben von S. Ingenhaag am .

Liebe Musikfreunde,
noch einmal möchten wir auf das Konzert am kommenden Sonntag hinweisen.

Am 8. Dezember, also am 2. Advent, findet um 18 Uhr in der Großen Evangelischen Kirche in Oberkassel das jährliche Adventskonzert statt.

Es erklingt die Kantate „Nun komm, der Heiden Heiland“ von Johann Sebastian Bach und das „Magnificat“ von seinem Sohn Carl Philipp Emanuel Bach.
Ausführende sind die Kantorei und das Kammerorchester der Gemeinde mit Gästen sowie die vier Solisten Esther Remmen, Damaris Unverzagt, Joachim Streckfuß und Richard Logiewa. Die Leitung liegt bei mir.



Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei – um eine Spende am Ausgang zur Finanzierung des Konzertes wird gebeten!
Herzliche Einladung und sagen oder mailen Sie die Einladung gerne an Interessierte weiter.

Deutschland und Polen: Versöhnung und Verständigung. Michael Lingenthal rerferiert vor dem Männerfrühstück

Geschrieben von Klaus Busch (Text und Foto) am .

Lingenthal 19 bWieder war Michael Lingenthal zu Gast mit einem Vortrag beim Männerfrühstück im Gemeindezentrum Dollendorf. Diesmal ging es um ein Thema, das Deutsche und Polen seit vielen Jahrzehnten sehr berührt und das aktuell auch eine große Bedeutung für beide Völker hat. Es ging um Versöhnung und Verständigung nach einem fürchterlichen Krieg.

Lingenthal kennt unsere Nachbarn sehr gut. Schließlich war er von 1992-98 Geschäftsführer des deutsch-polnischen Jugendwerks und hat – bis in die jüngste Zeit – sehr viele Reisen nach Polen durchgeführt. Mit geschichtlichen Fakten und Zahlen wies Lingenthal daraufhin, dass viele Völker im 2. Weltkrieg Millionen Tote in der Zivilbevölkerung und bei den Soldaten zu beklagen hatten. Im polnischen Volk war das Leid, das die Deutschen verursachten, besonders groß: 6 Millionen Tote, 17,2 % der Bevölkerung überlebten den Krieg nicht. Nach dem Krieg litten die Menschen in Europa unter den Folgen des Krieges, insbesondere als Vertriebene.

 

Deutschland und Polen sind auf dem Weg der Versöhnung und Verständigung. Bis in die jüngste Zeit ist das kein einfacher Weg. Michael Lingenthal: „Ein gegenseitiges Aufrechnen ist nicht möglich. Versöhnung gibt es nur, wenn die Opfer bereit sind, zu verzeihen. So haben zum Beispiel polnische Bischöfe schon frühzeitig um Vergebung gebeten über das Leid der Juden und der Vertriebenen. Da waren deutsche Bischöfe noch nicht so weit.“

Konzert mit dem Forum Vocale St. Augustin

Geschrieben von V. Damann, Foto S. Ingenhaag am .

Gastkonzert am Sonntag, den 24. November 2019 in der Großen Evangelischen Kirche in Oberkassel mit dem Forum Vocale St. Augustin.

Es erklangen Vertonungen des Dichters Francesco Petrarca von Komponisten aus der Renaissance (di Lasso, da Palestrina, Monteverdi u.a.) und der Moderne (Genzmer, Killmayer) unter der Leitung von Georg Bours. Begleitet wurde das Ensemble von Gerlind Puchinger an der Chitarrone und Rainer Weber an der Bassklarinette.

 

Ewigkeitssonntag: „Die Einladung ist Teil der Feier“

Geschrieben von Dr. Sigi Gerken (Text und Fotos) am .

Ewigkeitssonntag 19 b

Am Ewigkeitssonntag kamen viele von nah und von weiter entfernt, um ihrer Verstorbenen zu gedenken.

In der Bibel werden Hoffnungsbilder gemalt, die uns zeigen, dass unser irdisches Ende nicht das endgültige Aus ist. Eine dieser Bilder war Thema der Predigt von Pfarrerin Anne Kathrin Quaas: Seid vorbereitet wie die „klugen Jungfrauen“, denn man weiß weder Tag noch Stunde! Je mehr man sich mit dem Gleichnis beschäftigt, umso mehr Fragen stellen sich, z. B. „Warum geben die Klugen nichts ab?“ oder „Warum werden die Törrichten nicht aus Gnade doch noch eingelassen?“

Diese Fragen führen in die falsche Richtung. Das Gleichnis soll uns ermahnen, genug „Öl“ mitzunehmen, denn es kann dauern, bis der Erlöser kommt. Und mit „Öl“ ist der „Brennstoff“ für unsere Seele gemeint, also das Wissen um die Einladung. Und wenn man den Weg nicht findet, nicht weiter weiß, kann und sollte man andere fragen.

 

Gerade am Ewigkeitssonntag hoffen wir, dass die Verstorbenen schon im „Festsaal“ sind. Und wir hier sind noch in der Vorbereitung und Vorfreude. Lasst uns unser Öl teilen!

Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes, wurden die 74 Namen der im letzten Kirchenjahr Verstorbenen vorgelesen. Für jeden genannten Namen wurde eine Kerze an der Osterkerze entzündet - und eine stellvertretend für die nicht genannten Verstorbenen.

Am Buß- und Bettag verabschiedet sich Vikarin Ebba-Christina Kompa von der Gemeinde

Geschrieben von Dr. Sigi Gerken (Text und Fotos) am .

Salbungsgottesdienst 2 19 bjpgDer Gottesdienst am Buß- und Bettag findet seit Jahren mit Abendmahl und Salbung statt. Die ruhige, nachdenkliche Stimmung passte auch zu dem Umstand, dass Vikarin Kompa, die vor kurzem nach ihrem Vikariat in der Gemeinde ordiniert worden war, in diesem Gottesdienst ihre letzte Predigt hielt. Sie verabschiedete sich damit von der Gemeinde und den hauptamtlichen Mitarbeitern (Küster Georg Grandhenry. und Kantorin Stefanie Ingenhaag).


Sie stellte ihre Predigt unter die Frage „Alles egal? - oder hast du noch Träume?“ Sie fragte sich und uns, ob wir im Alltagstrubel überhaupt noch Zeitl für Träume haben, oder ob wir unsere Träume auf Kosten anderer leben?

So, wie dem immer älter werdenden Abraham verheißen wurde, dass er viele, viele Nachkommen haben werde, so kann auch in uns Vertrauen und Hoffnung neu wachsen. Wir stehen ebenso wie Abraham mit leeren Händen vor Gott - er war bereit zu empfangen. Es sollte mit dem Nachwuchs aber noch 25 Jahre dauern.

Probenwochenende der Kantorei

Geschrieben von Dr. Maren Stauber-Damann; Foto: Pia Marckwald am .

Kantorei Probenwochenende 19 bAm Freitagabend des 8. November fanden sich etwa 40 Chorsängerinnen und Chorsänger zum Abendessen in der schönen Jugendherberge Wiehl ein. Das Probenwochenende der Kantorei begann.


Direkt nach dem Abendessen stand die erste Probe auf dem Programm. Es wurden vorwiegend „Bäche“ für das Adventskonzert am 8. Dezember geprobt: „Nun komm, der Heiden Heiland“ von Vater Johann Sebastian Bach und „Magnificat“ von Sohn Carl Philipp Emanuel Bach.
Intensive Probenzeiten aber die Singstimmen mussten ja auch mal geschont werden. Das geschah beim leckeren Essen, Gesprächen, dem Besuch der nahegelegenen Tropfsteinhöhle und natürlich beim traditionellen bunten Abend am Samstagabend, der wie immer sehr gemütlich und unterhaltsam war. Am Sonntagmorgen ging es direkt nach dem Frühstück wieder Richtung Heimat. Wir wurden im Gottesdienst um 11 Uhr erwartet. Vorher mussten die Autoscheiben frei gekratzt werden – hallo Winter.


Danke an unsere Kantorin Stefanie Ingenhaag für die schönen gemeinsame Probenzeiten und an das Team, das die umfangreiche Organisation so toll gemanagt hat.

Ökumenisches Gedenken an die Reichspogromnacht im Evangelischen Gemeindezentrum Dollendorf

Geschrieben von Petra Herre; Foto: Dr. Sigi Gerken am .


Pogromnacht 19 b„Nur wer für die Juden schreit, darf gregorianisch singen“ (Dietrich Bonhoeffer 1938)


Am 8. November fand im Ev. Gemeindezentrum Dollendorf das diesjährige ökumenische Reichspogromgedenken statt, zu dem Pfarrerin Dr. Anne Kathirn Quaas und Pfarrer Dariusz Glowacki eingeladen hatten. Auf die Veranstaltung, die eine große Resonanz fand, stimmte Klezmer-Musik ein. Pfarrerin Quaas erinnerte in ihren Eingangsworten an die Geschehnisse von Halle und die sich häufenden antisemitischen und judenfeindlichen Vorfälle. Noch vor einigen Jahren hätte sie eine solche Entwicklung nicht für denkbar gehalten. Pfarrer Glowacki erinnerte daran, was vor 81 Jahren geschah: Im nationalsozialistischen Deutschland wurden etwa 1.400 Synagogen, jüdische Gebets- und Versammlungsräume in Brand gesetzt, Geschäfte und Wohnhäuser von Juden geplündert. Etwa 400 Menschen wurden ermordet oder in den Suizid getrieben, 30.000 Juden in Konzentrationslagern inhaftiert. Mit den Novemberpogromen war der Weg in den Holocaust vorgezeichnet.

Gemeindeversammlung mit zwei wichtigen Themen...

Geschrieben von Sigi Gerken, Foto S. Gerken am .

...Vorstellung der neuen Presbyteriumskandidaten und Kooperationsgespräche mit Nachbargemeinden

Auf der Gemeindeversammlung am 10. November haben sich die 11 Kandidaten für das Presbyterium vorgestellt. Da der Prozess der Kandidatenfindung genauso viele Kandidatinnen und Kandidaten hervorgebracht hat, wie Presbyterinnen und Presbyter benötigt werden, also fünf je Pfarrbezirk und eine Mitarbeiterpresbyterin (nicht im Bild), sind keine Wahlen mehr erforderlich. Auch bei der Gemeindeversammlung meldeten sich keine weiteren Kandidatinnen/Kandidaten. Bei dieser Gemeindeversammlung dankte die Vorsitzende des Presbyteriums, Pfarrerin Sophia Döllscher, denjenigen, die ihre Bereitschaft zum Engagement in der Gemeindeleitung erklärt haben.

„Einer stellte sich in den Dienst Gottes, und das ist kostbar“

Geschrieben von Ulf von Krause; Fotos: Sigi Gerken am .

Ord Kompa 3Ordination von Vikarin Ebba-Christina Kompa

Wer am 03.11.2019 die Kirche in Dollendorf betrat, konnte denken, es sei schon Weihnachten, so gut gefüllt war das Gotteshaus. Aber es war ein anderer Anlass, der dazu geführt hatte, dass alle Plätze besetzt waren: nach 2 ½ Jahren Vikariat, davon gut 2 Jahren in der Gemeinde, wurde Ebba-Christina Kompa ordiniert. Entsprechend feierlich wurde der Gottesdienst gestaltet. Der Jugendchor sang zum Eingang „I will sing the spirit“. Pfarrerin Anne Kathrin Quaas begrüßte mit den Worten „Einer stellte sich in den Dienst Gottes, und das ist kostbar“ und vollzog die Liturgie.

Fünf Gemeindebezirke feiern gemeinsam den Reformationsgottesdienst

Geschrieben von Dr. Sigi Gerken (Text und Foto) am .

Ref Gd Köwi 1 19 bDer Reformationsgottesdienst fand in diesem Jahr in der Christuskirche in Königswinter-Altstadt statt - und zwar als Gemeinschaftsgottesdienst aus den drei Gemeinden Oberkassel-Dollendorf, Königswinter (mit seinen Bezirken Altstadt und Ittenbach) sowie der Evangelischen Gemeinde Aegidienberg. Durchgeführt wurde der festliche Gottesdienst von Pfarrerin Döllscher und Pfarrer Stefan Bergner (Aegidienberg). Den festlichen Rahmen bildete der Projektchor aus den drei Gemeinden.

In ihrer Begrüßung gab die Vorsitzende des Königswinterer Presbyteriums, Annette Hirzel, einen kurzen Abriss der miteinander verwobenen Gemeindegeschichte: Die Königswinterer Christuskirche (erbaut 1864) ist nach der Alten Kirche Oberkassel die zweitälteste Kirche in dieser Gegend und eine Ausgründung aus der Oberkassler Gemeinde - so wie über 100 Jahre später auch Dollendorf. Später gehörte auch die Gemeinde Aegidienberg zur Königswinterer Gemeinde.

Eine Kirche für alle - Generalanzeiger berichtet am 29.10.2019 über die Konfessionen und Kirchen in Oberkassel

Geschrieben von Daniela Vogt im Generalaneziger Bonn, Fotos: Daniela Vogt am .

GA Kirche Ok 19 aEine Kirche für alle
Inke Kuster und Petra Clemens beleuchten auf ihrer Führung das Verhältnis von Katholiken und Protestanten, von Daniela Vogt


Eine Stadtteilführung zur rechtsrheinischen evangelischen Geschichte – mit Treffpunkt an der katholischen Kirche Sankt Cäcilia in Oberkassel? Was der Grund dafür ist, darauf gaben die Stadtführerinnen Inke Kuster und Petra Clemens rasch Antwort.
Die der heiligen Cäcilia geweihte Kirche wurde 1144 erstmals als Filialkirche des Stifts Vilich urkundlich erwähnt. Mit der Reformation nutzten die evangelischen und katholischen Bürger das Gotteshaus „relativ friedlich nebeneinander“ – so drückte es Inke Kuster diplomatisch aus. Bis eine der Glaubensgemeinschaften eine eigene Kirche baute, einen reformierten Geistlichen gab es bereits seit 1555.

Herbstliche Kammermusik in der Alten Evangelischen Kirche Oberkassel

Geschrieben von Ulf von Krause; Foto: Klaus Großjohann am .

27 10 TrioRund um das Thema „Herbst“ erklangen am Sonntag, den 27. Oktober um 18 Uhr in der Alten Evangelischen Kirche in Oberkassel Instrumentalwerke in unterschiedlichsten Besetzungen. Ausführende des Abends waren Dominik Arz (Trompete, Flügelhorn, Posaune, Euphonium), seine Frau Agnieszka Sokol-Arz (Violine, Bratsche, Gesang) und Kantorin Stefanie Ingenhaag (Cembalo, Flügel). Nicht nur die Anzahl der Instrumente war vielfältig, sondern auch die Auswahl der Stücke. Die Zuhörer wurden auf einen Streifzug durch viele Jahrhunderte der Musikgeschichte mitgenommen, von Vivaldis „Herbst“ aus den „Vier Jahreszeiten“ über das Volkslied „Bunt sind schon die Wälder“ zu Tschaikowskys „Oktober“ aus seinen „Jahreszeiten“ bis zu „Autumn Leaves“ von Joseph Kosma. Die Künstler des Abends beherrschten die vielen verschiedenen Instrumente hervorragend und boten dem Publikum eine wunderschöne, zeitliche Reise durch den bunten Herbst.


Die ca. 90 Besucher dankten den Musikern am Ende mit umfangreichem Applaus, sodass zum Abschluss noch „You raise me up“ als Zugabe erklang.

„Gott segne Dich.“ - Bemerkung zu den zurückliegenden Kinderbibeltagen

Geschrieben von Ebba-Christina Kompa, Fotos: S. Gerken und Andreas Rettig am .

Wir – 25 Kinder und Team - haben List, Hinterlist, zerstrittene Geschwister, Flucht durch die Wüste, ein phantastischer Traum mit Himmelsleiter, Glück und Pech in der Liebe und eine fast moderne Patchworkfamilie kennengelernt. Eben alles, was zu Jakob und seiner Geschichte mit Gott dazugehört. Wir haben Beduinen-Tücher gegen die Hitze gebastelt, dank der Pfadfinder*innen unser eigenes Nomadenzelt aufgebaut, eine Schnitzeljagd quer durch die Wüste - Jakob hinterher - gemacht, Traumfänger kreiert und täglich selbst gekocht.

Mosaik aus Nonnenwerth - Der Kreuzweg im Kloster Heisterbach. Dieter Mechlinski referiert im Männerfrühstück

Geschrieben von Dieter Mechlinski; Fotos: Archiv Kloster Nonnenwerth, D. Mechlinski am .

K1600 Station 1 KOK

Seit dem Jahr 2003 gedenkt die Katholische Frauengemeinschaft Bad Honnef alljährlich in der Fastenzeit auf dem Kreuzweg im Kloster Heisterbach der Leidensgeschichte Jesu und des Leidens der Menschen in der heutigen Zeit.
Einen Bericht über diese Tradition in der Bonner Rundschau nahm Dieter Mechlinski, langjähriger Leiter des Evangelischen Männerfrühstücks Dollendorf, zum Anlass, den Frühstücksteilnehmern den Heisterbacher Kreuzweg in Form von zahlreichen Fotos und Texten nahezubringen.


Die Mosaikbilder der 14 Kreuzwegstationen im rückwärtigen Teil des Klostergeländes Mosaikbildern sind eine Schöpfung der Franziskanerschwester Elma König aus dem Kloster „St. Clemens“ auf der Insel Nonnenwerth. Das 1954 aufgenommene Foto (links) zeigt die Ordensfrau im Maleratelier des Inselklosters.

 
Die Geschichte des Kreuzwegs reicht weit zurück. Schon die frühen Christen suchten die Orte in Jerusalem auf, die Jesus Christus auf seinem Leidensweg passierte, um dort zu beten, des Leidens und Sterbens Christi zu gedenken und selbst mitzufühlen, wie er gelitten hat.

Da nicht alle Menschen ins Heilige Land pilgern konnten, entwickelte sich im Mittelalter der Brauch, die Jerusalemer »Via Dolorosa« (lat. für: Straße der Schmerzen) an anderen Orten nachzubilden. Ursprünglich gab es nur zwei Stationen: die Burg »Antonia« als Ort der Verurteilung Jesu durch Pontius Pilatus und den Hügel Golgatha, auf dem Jesus gekreuzigt wurde. Die Zahl der Stationen wurde laufend erweitert. Seit 1625 gibt es die heutigen 14 Stationen, sowohl an der Via Dolorosa in der Jerusalemer Altstadt als auch an ihren Nachbildungen.

Ein zauberhaftes Chortreffen in Dresden-Kleinzschachwitz

Geschrieben von Jana Roeb und Melanie Drews, Foto: Christian Ingenhaag am .

Dresden 2019Am 03. Oktober war es wieder soweit: Sängerinnen und Sänger der Kantorei Oberkassel und Mitglieder des Kammerorchesters machten sich mit dem Auto oder mit der Bahn auf nach Dresden. Ziel war der Stadtteil Kleinzschachwitz ganz im Osten von Dresden direkt an der Elbe gegenüber von Schloss Pillnitz. Mit der dortigen Stephanusgemeinde ist die Kantorei seit über 34 Jahren durch gegenseitige Besuche verbunden.Diesmal waren also wieder wir unterwegs. Willkommen geheißen wurden wir nach langer, aber unproblematischer Fahrt im Lutherzimmer des Gemeindehauses der Stephanusgemeinde mit Kaffee, Kuchen – und großer Wiedersehensfreude.

 

Am Freitag ging es über die Elbe in das Hochland vorbei an Pillnitz durch Wald und Weiden hinauf zum Schloss Schönfeld. Hier erwartete uns eine Führung durch das „Zauberschloss“ und eine Zaubershow nach dem Motto „Magie ist die Kunst, zuversichtlich in die Irre zu gehen“ (J. W. Krutch). Bälle, die verschwinden und wieder auftauchen; Geldscheine, die plötzlich in Zitronen stecken und ein federleicht zu durchstechender Löffel – das Programm war kurzweilig und die Tricks kaum zu durchschauen. Abends trafen wir uns zum Pizzabacken und Singen und kosteten vom selbstgebrauten Bier.

Interessantes vom Senioren-Treff: den Alltag blind meistern

Geschrieben von Sigi Gerken, Foto S. Gerken am .

Unsere Gemeinde hat viele Angebote, auch einige ganz speziell für Senioren, wie z. B. die Frauenhilfe in Oberkassel und den Senioren-Treff in Dollendorf - zu letzterem sind auch Männer herzlich eingeladen. Beide Termine finden jeweils am Donnerstag von 15 - 16.30 Uhr statt.

Der Ablauf ist ähnlich: Begrüßung mit vielleicht einem interessanten Text und gemeinsamen Singen. Danach gibt es lecker Kaffee und Kuchen und anschließend steht ein bestimmtes Thema im Mittelpunkt.


Von einem solchen Thema sei hier beispielhaft berichtet. Die „Referenten“ im Seniorentreff waren das Ehepaar Später, die vor einigen Monaten hier auf unsere Rheinseite gezogen sind. Sie sind beide blind und berichteten sehr, sehr eindrucksvoll , wie sie im Alltag zurecht kommen.

Allgemeine Hinweise

  • Bücherei Oberkassel

    Öffnungszeiten: Montag 16 Uhr bis 17:30 Uhr, Dienstag und Mittwoch von 15 Uhr bis 18 Uhr und Donnerstag von 15 Uhr bis 18:30 Uhr

  • Bücherei Dollendorf

    Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag von 15 Uhr bis 18 Uhr
    Wir sind auch hier Online vertreten: Bücherei Dollendorf

  • Seniorentreff

    Der Seniorentreff, der aus der langen Tradition der Frauenhilfe hervorgegangen ist und jetzt Seniorinnen und Senioren umfasst, trifft sich donnerstags um 15 Uhr im ev. Gemeindezentrum Dollendorf. Neue Teilnehmer/-innen sind herzlich willkommen.

  • Umstellung auf Sommerzeit 2020

    Die nächste Zeitumstellung ist am: Sonntag den 29.3.2020 um 2:00 Uhr.
    Die Uhr wird dann um 1 Stunde auf 3:00 Uhr vorgestellt.
    Die Nacht ist also 1 Stunde kürzer !