Leitartikel

  • „Tak for Alt“

    doellscher neu 200 Es ist Sommer in Dänemark. Die Sonne scheint, Blumen duften und Schmetterlinge tanzen vorbei. „Tak for Alt“ lese ich. Hier und da und dort drüben auch. „Tak for Alt.“ „Danke für alles.“ Ich lese...

     

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Gemeindebrief

  • Gemeindebrief 50/4 ist erschienen

    Hier kann der aktuelle Gemeindebrief
    (50/4 | September, Oktober, November 2019)  heruntergeladen werden. Sie können aber auch im Archiv nach älteren Ausgaben suchen oder die letzten aktuellen Ausgaben ansehen.

Presbyterium

  • Neues aus dem Presbyterium

    blaskowski neu 200Lösungsorientierter Prozess neu gestartet: Das Presbyterium sieht sich in der Pflicht, bis zum Ende der laufenden Wahlzeit eine Vielzahl von weichenstellenden Grundsatzentscheidungen...

     

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Aktuelle Informationen

  • Zwei Konzerte im Dezember

    Am Sonntag, den 8. Dezember findet um 18 Uhr in der Großen Evangelischen Kirche in Oberkassel das Adventskonzert der Gemeinde statt.
    Es erklingen zwei Werke: die Kantate „Nun komm, der Heiden Heiland“ von Johann Sebastian Bach und das „Magnificat“ seines Sohnes Carl Philipp Emanuel Bach. Ausführende sind die Kantorei und das Kammerorchester der Gemeinde mit Gästen und die Solisten Esther Remmen (Sopran), Damaris Unverzagt (Alt), Joachim Streckfuß (Tenor) und Richard Logiewa (Bass). Die Leitung hat Stefanie Ingenhaag.
    Am Sonntag, den 15. Dezember findet um 17 Uhr in der Alten Evangelischen Kirche in Oberkassel das Konzert des Zupforchesters Oberkassel statt. Unter dem Titel „Impressionen“ erklingen barocke, romantische und zeitgenössische Werke. Die Leitung hat Michael Piel.
    Der Eintritt ist jeweils frei, um eine Spende am Ausgang wird gebeten.

  • Weihnachtspäckchenaktion für Obdachlose

    Diese Aktion läuft auf vollen Touren. Sie haben noch bis zum 12. Dezember die Möglichkeit Ihr Päckchen abzugeben - in der Kirche, beim Küster oder im Gemeindebüro. Danke im Voraus!

     

  • Änderung der Email Adresse des Gemeindebüros

    Bitte beachten Sie, dass wir eine neue Email-Adresse des Gemeindebüros haben. Sie lautet:

    oberkassel@ekir.de

    Die alte Adresse wird noch für einige Wochen automatisch an die neue Adresse umgeleitet.

  • 8 8 uhrAm Achten um Acht: Veranstaltungen 2. Halbjahr 2019

    Jeden 8. eines Monats um 20 Uhr im Gemeindezentrum Dollendorf

    Laden Sie hier das Programm für die Monate September bis Dezember 2019 herunter (August Sommerpause): pdf Veranstaltungen September bis Dezember 2019
    Der Eintritt der Veranstaltungen ist frei, um eine Spende am Ausgang wird gebeten.

     

     

  • 8 8 uhrAm Achten um Acht im Dezember:

    "Mariä Empfängnis" - Ein Bibliolog zu Lujas 1, 26-38. Leitung des Abends: Pfarrerin Dr. Anne Kathrin Quaas.
    Die Veranstaltung findet statt am 8. Dezember um 20 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum Dollendorf, Friedenstr. Der Eintritt ist frei.

  • Jahressammlung 2019 - Orgelsanierung Oberkassel

    Das Presbyterium hat beschlossen, die Orgel in der Großen Kirche Oberkassel wieder in einen funktionsfähigen Zustand zu versetzen. Im Zusammenhang damit soll die Schimmelsanierung im Gehäuse der Walcker-Orgel aus dem Jahr 1908 durchgeführt werden. Die Jahressammlung gilt daher der Sanierung der Orgel und soll ein erster Baustein der Finanzierung sein.

    Kontoverbindung: Sparkasse Köln/Bonn, IBAN: DE32 3705 0198 0043 5938 70, Verwendungszweck: Jaheressammlung 2019 - Orgel Oberkassel

    Link zu Detailinformationen und dem Status der Orgelsanierung

Eine Kirche für alle - Generalanzeiger berichtet am 29.10.2019 über die Konfessionen und Kirchen in Oberkassel

Geschrieben von Daniela Vogt im Generalaneziger Bonn, Fotos: Daniela Vogt am .

GA Kirche Ok 19 aEine Kirche für alle
Inke Kuster und Petra Clemens beleuchten auf ihrer Führung das Verhältnis von Katholiken und Protestanten, von Daniela Vogt


Eine Stadtteilführung zur rechtsrheinischen evangelischen Geschichte – mit Treffpunkt an der katholischen Kirche Sankt Cäcilia in Oberkassel? Was der Grund dafür ist, darauf gaben die Stadtführerinnen Inke Kuster und Petra Clemens rasch Antwort.
Die der heiligen Cäcilia geweihte Kirche wurde 1144 erstmals als Filialkirche des Stifts Vilich urkundlich erwähnt. Mit der Reformation nutzten die evangelischen und katholischen Bürger das Gotteshaus „relativ friedlich nebeneinander“ – so drückte es Inke Kuster diplomatisch aus. Bis eine der Glaubensgemeinschaften eine eigene Kirche baute, einen reformierten Geistlichen gab es bereits seit 1555.

 



 

Protestanten grenzten sich mit Grabsteinen ab
Grabstein Ok 19 aWoher diese Duldung? Oberkassel gehörte nicht zum Kurfürstentum Köln sondern zum Herzogtum Kleve-Jülich-Berg, in dem es eine strikte Konfessionalisierung wie in anderen Territorien nicht gegeben hat, die Herzöge suchten lange einen Mittelweg zwischen den christlichen Blöcken. Selbst bestattet wurden die Reformierten mit auf dem angrenzenden Friedhof, doch jedes Grab musste ein Kreuz haben; soweit man es sich leisten konnte.

Abgrenzen wollten sich die evangelischen Bürger von Oberkassel jedoch auch im Tod. „Die Reformierten wollten keine Kreuze, daher zeigen die noch stehenden barocken Grabsteine abgemilderte Kreuze und zumeist Bibelzitate“, erklärt sie.
Vorbei führen Clemens und Kuster an alten Wegekreuzen, die den Prozessionsweg der Katholiken markieren, und sogar ein Heiligenhäuschen gab es einst. „Daran mussten dann die Protestanten auch vorbei“, bemerkt Kuster, und manchmal wären sogar Steine geflogen – auf beiden Seiten. Als die Bannglocke von St. Cäcilia durch Blitzschlag gesprungen war und neu gegossen werden sollte, wollte die katholische Gemeinde finanzielle Unterstützung, riefe sie doch nicht nur zum Gebet, sondern auch zu Versammlungen und warne vor Gefahren wie Sturm oder Brand. 1822 entflammte ein regelrechter Glockenkrieg, denn die Reformierten wehrten sich, und „am Ende bekamen sie recht.“


Noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts gehörten gegenseitige Diskriminierungen und Beleidigungen zum Alltag. So warnten besorgte katholische Mütter ihre Töchter ja nicht mit einem „Blauköpp“ anzukommen. „Das Zusammenleben war lange schwierig, man tolerierte sich nicht, sondern ertrug einander vielmehr“, beschrieb Kuster.
Die evangelische Gemeinde baute nach dem Dreißigjährigen Krieg im 17. Jahrhundert ihre eigene kleine Kirche an der Zipperstraße am damaligen Ortsausgang. Das 1683 fertiggestellte Gotteshaus ist die älteste evangelische Kirche im Bonner Raum und eine der ersten evangelischen Kirchen im Rheinland. Heute ein Verkehrshindernis, früher Stein des Anstoßes. Der Geusenengel auf dem Dach weist auf die Wurzeln der etablierten und wohlhabenden Pfarrgemeinden am Niederrhein.
Der Engel mit seiner Posaune zeige vor allem „Wir sind da“, erklärt Kuster. Otto March baute nicht nur das Landhaus für seinen Schwiegervater, den Industriellen Joachim Vorster, sondern auch 1908 im Jugendstil die große Evangelische Kirche Oberkassel, deren Innenraum wiederum die klare Abgrenzung der reformierten Gemeinde zeigt: geschlossene Reihen von Kirchenbänken; Altar, Kanzel, und Orgel bilden eine Verkündigungseinheit. Im alten evangelischen Pfarrhaus nebenan hat der Dichter und Freiheitskämpfer Gottfried Kinkel seine Kindheit verbracht. Man staune, „Sein Vater war ein angesehener Bürger, alle zogen den Hut, wenn er über die Straße ging“, erzählt Petra Clemens. Am Kinkeldenkmal an der Königswinterer Straße erfahren die Teilnehmer der Führung mehr aus dem Leben Gottfried Kinkels. „Der Mann war eine faszinierende Persönlichkeit“, sagt Clemens, „schade, dass er auf den deutschen Dichter reduziert wird.“


Gegenüber dem Denkmal liegt das Lippische Landhaus, das über 200 Jahre im Besitz der späteren Fürsten zu Lippe-Biesterfeld war und zu dem einst der heutige Bürgerpark als fürstlicher Garten gehörte. Nach zwei Stunden endete der Rundgang am neuen Ehrenmal auf dem Dorfplatz.


Die Führung: Glockenkrieg in Oberkassel
Die etwa zweistündige Führung im rechtsrheinischen Stadtgebiet fand unter dem Titel „Der Glockenkrieg in Oberkassel“ statt.
Einzelne Führungen können nicht nur unabhängig von den im Programm angegebenen Terminen gebucht werden, sondern auch als Vorträge. Teilnahmegebühr: 8 Euro pro Person, 4 Euro für Inhaber des Bonn-Ausweises. Eine Anmeldung zu den öffentlichen Führungen ist nicht erforderlich.

 

Allgemeine Hinweise

  • Bücherei Oberkassel

    Öffnungszeiten: Montag 16 Uhr bis 17:30 Uhr, Dienstag und Mittwoch von 15 Uhr bis 18 Uhr und Donnerstag von 15 Uhr bis 18:30 Uhr

  • Bücherei Dollendorf

    Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag von 15 Uhr bis 18 Uhr
    Wir sind auch hier Online vertreten: Bücherei Dollendorf

  • Seniorentreff

    Der Seniorentreff, der aus der langen Tradition der Frauenhilfe hervorgegangen ist und jetzt Seniorinnen und Senioren umfasst, trifft sich donnerstags um 15 Uhr im ev. Gemeindezentrum Dollendorf. Neue Teilnehmer/-innen sind herzlich willkommen.

  • Umstellung auf Sommerzeit 2020

    Die nächste Zeitumstellung ist am: Sonntag den 29.3.2020 um 2:00 Uhr.
    Die Uhr wird dann um 1 Stunde auf 3:00 Uhr vorgestellt.
    Die Nacht ist also 1 Stunde kürzer !