Leitartikel

  • Lichtgestalten

    kquaas 200

    Es ist die Zeit der Lichtgestalten. Ob himmlischer oder irdischer Art – sie kreuzen immer wieder unseren Weg in den Tagen des Advents. Eigentlich unübersehbar. Denn: Eine Lichtgestalt, das ist...

     

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Gemeindebrief

  • Gemeindebrief 51/1 ist erschienen

    Hier kann der aktuelle Gemeindebrief
    (51/1 | Dezember 2019, Januar, Februar 2020)  heruntergeladen werden. Sie können aber auch im Archiv nach älteren Ausgaben suchen oder die letzten aktuellen Ausgaben ansehen.

Presbyterium

  • Neues aus dem Presbyterium

    blaskowski neu 200Pertsonalwechsel im Gemeindebüro: Die „Stütze“ des Gemeindebüros, Frau Margret Krahe, hat gebeten, wegen Inanspruchnahme des vorzeitigen Rentenbeginns ihr Arbeitsverhältnis ...

     

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Aktuelle Informationen

  • Zwei Konzerte im Dezember

    Am Sonntag, den 8. Dezember findet um 18 Uhr in der Großen Evangelischen Kirche in Oberkassel das Adventskonzert der Gemeinde statt.
    Es erklingen zwei Werke: die Kantate „Nun komm, der Heiden Heiland“ von Johann Sebastian Bach und das „Magnificat“ seines Sohnes Carl Philipp Emanuel Bach. Ausführende sind die Kantorei und das Kammerorchester der Gemeinde mit Gästen und die Solisten Esther Remmen (Sopran), Damaris Unverzagt (Alt), Joachim Streckfuß (Tenor) und Richard Logiewa (Bass). Die Leitung hat Stefanie Ingenhaag.
    Am Sonntag, den 15. Dezember findet um 17 Uhr in der Alten Evangelischen Kirche in Oberkassel das Konzert des Zupforchesters Oberkassel statt. Unter dem Titel „Impressionen“ erklingen barocke, romantische und zeitgenössische Werke. Die Leitung hat Michael Piel.
    Der Eintritt ist jeweils frei, um eine Spende am Ausgang wird gebeten.

  • 8 8 uhrAm Achten um Acht: Veranstaltungen 2. Halbjahr 2019

    Jeden 8. eines Monats um 20 Uhr im Gemeindezentrum Dollendorf

    Laden Sie hier das Programm für die Monate September bis Dezember 2019 herunter (August Sommerpause): pdf Veranstaltungen September bis Dezember 2019
    Der Eintritt der Veranstaltungen ist frei, um eine Spende am Ausgang wird gebeten.

     

     

  • Weihnachtspäckchenaktion für Obdachlose

    Diese Aktion läuft auf vollen Touren. Sie haben noch bis zum 12. Dezember die Möglichkeit Ihr Päckchen abzugeben - in der Kirche, beim Küster oder im Gemeindebüro. Danke im Voraus!

     

  • Änderung der Email Adresse des Gemeindebüros

    Bitte beachten Sie, dass wir eine neue Email-Adresse des Gemeindebüros haben. Sie lautet:

    oberkassel@ekir.de

    Die alte Adresse wird noch für einige Wochen automatisch an die neue Adresse umgeleitet.

  • Jahressammlung 2019 - Orgelsanierung Oberkassel

    Das Presbyterium hat beschlossen, die Orgel in der Großen Kirche Oberkassel wieder in einen funktionsfähigen Zustand zu versetzen. Im Zusammenhang damit soll die Schimmelsanierung im Gehäuse der Walcker-Orgel aus dem Jahr 1908 durchgeführt werden. Die Jahressammlung gilt daher der Sanierung der Orgel und soll ein erster Baustein der Finanzierung sein.

    Kontoverbindung: Sparkasse Köln/Bonn, IBAN: DE32 3705 0198 0043 5938 70, Verwendungszweck: Jaheressammlung 2019 - Orgel Oberkassel

    Link zu Detailinformationen und dem Status der Orgelsanierung

  • Redaktionsschluß für den Gemeindebrief Nr. 51-2/2019/2020 (März, April, Mai 2020)

    ist der 25. Januar 2020. Beiträge bitte an Sigi Gerken leiten.

    Bitte beachten Sie, dass Fotos als unbearbeitete Originaldatei mit einer Auflösung von 300dpi vorliegen müssen

     

  • 8 8 uhrAm Achten um Acht:

    Im Rahmen der ökumenischen Vortragsreihe "Am Achten um Acht" referiert nn. Die Veranstaltung findet statt am 8. Januar um 20 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum Dollendorf, Friedenstr. Der Eintritt ist frei.

Wo die Züge Fähre fuhren – Dieter Mechlinski referiert beim Männerfrühstück über die Eisenbahnfähre Bonn-Oberkassel

Geschrieben von Dieter Mechlinski (Text und Bilder) am .

Entladen einer FährponteArchitekturmusium BerlinBreitgefächert und nicht nur religiös sind die Themen des Evangelischen Männerfrühstücks Dollendorf. Unter dem Titel „Wo die Züge Fähre fuhren“ steuerte Dieter Mechlinski zum wiederholten Mal etwas Heimatkundliches bei - einen Lichtbildervortrag über das Trajekt Bonn – Oberkassel.

 

Zwischen 1870 und 1914 wurden Personen- und Güterzüge mit drei Fähren über den Rhein gesetzt. Betrieben wurde das Trajekt (aus dem Lateinischen: Trajectus = Überfahrt, Übersetzen) von der Rheinischen Eisenbahn Gesellschaft, die auch die linksrheinische Bahnstrecke Köln – Koblenz und seit 1870 rechtsrheinisch die Strecke Lahnstein-Deutz bediente. Mit der Betriebsgenehmigung für die letztgenannte Bahn war die Verpflichtung verbunden, innerhalb von zwei Jahren nach Aufnahme des Bahnbetriebs eine Verbindung zwischen den beden Strecken im Raum Bonn herzustellen. Die Gesellschaft entschied sich für die Einrichtung eines Eisenbahntrajekts, nachdem sie bereits Erfahrungen mit zwei solcher Fährverbindungen am Niederrhein gesammelt hatte.  Am 11. Juli 1870 wurde der Betrieb mit zunächst zwei je 70 Meter langen Fähren (auch Ponten genannt) aufgenommen.  (Bild links: Entladen einer Fährponte).

 

Zwischen Oberkassel und dem Bonner Hauptbahnhof verkehrten täglich bis zu sieben Personenzüge in jeder Richtung. Hinzu kam eine große Zahl von Trajekt Oberkassel 1904 b Virtuelles BrückenhofmuseuGüterzügen, die insbesondere den Transportbedarf des Oberkasseler Zementwerks, der Mehlemschen Steinzeugfabrik am Bonner Rheinufer und der Steinbrüche von Oberkassel deckten.

Die Trajektstrecke zweigte mit zwei Gleisen südlich des Bahnhofs Oberkassel von der Hauptstrecke ab und führte in einem großen Bogen um die Zementfabrik herum abwärts zum Trajekthafen am Rheinufer. In einem Winkel von 45 Grad flussabwärts führte die Fährstrecke etwa 550 Meter bis zum Bonner Ufer in der Gronau. Auf dem Gelände des heutigen „Schiffchensees“ entstand der Personen- und Güterbahnhof Bonn-Trajekt. Von hier aus verlief die Bahnstrecke eingleisig bis zur Bahnlinie Remagen – Köln und führte hinter der heutigen Bundeskunsthalle auf einem gesonderten Gleis zum Bonner Hauptbahnhof.(Bild rechts: Trajekt Oberkassel 1914).


Ponte Wupper im Bonner Trajekthafen Stadtarchiv BonnVirtuelles BrückenhofmuseumjpgDie Fahrt zwischen den beiden Endbahnhöfen dauerte 26 Minuten; davon entfielen je nach Wasserstand etwa 6 Minuten auf die Flussüberfahrt.
Die bis zu sechs Waggons je Zug wurden von einer Lokomotive auf die Fähre geschoben und am gegenüberliegenden Ufer durch eine andere Lokomotive von der Fähre gezogen. Die Verbindung zwischen Ufer und Fähre erfolgte durch einen Anfahrtwagen. Um eine unnötige Belastung der Fähre durch die Lokomotive zu vermeiden, wurden beim Be- und Entladen zwischen diese und den Zug zwei leichte Zwischenwagen gestellt, so dass die Lokomotive immer auf dem Ufer blieb.
Jede Fähre zog sich mit einer an Bord befindlichen Dampfmaschine zwischen zwei Stahlseilen über den Fluss. (Bild links: Ponte Wupper im Bonner Trajekthafen).


Gemälde Trajekt Bonn 1914 Heimat und Geschichtsverein BeuelWegen des zunehmenden Bedarfs an Gütertransporten wurde 1873 eine weitere Fährstraße eingerichtet, so dass nun ständig drei Fähren in Betrieb waren.

Mit dem Bau der Beueler Rheinbrücke 1889 nutzten immer mehr Fahrgäste die Möglichkeit, zunächst mit der Pferdebahn, ab 1902 mit einer elektrischen Straßenbahn den Rhein zu überqueren. Die Deutzer Brücke ermöglichte ab 1915 den Gütertransport mit der Eisenbahn über den Rhein. Da der zivile Bahnverkehr mit Beginn des Ersten Weltkriegs erheblichen Einschränkungen unterworden wurde, stellte das Trajekt Bonn – Oberkassel seinen Betrieb am 2. August 1914 ein und nahm ihn auch nach Kriegsende nicht wieder auf. 1919 wurde der Trajektbetrieb endgültig eingestellt. (Bild rechts: Gemälde von der letzten Überfahrt 1914)


1927 siedelte sich auf dem Gelände des Oberkasseler Trajekthafens eine Schiffswerft an, in der 1976 das Fahrgastschiff „Moby Dick“ gebaut wurde. Der Bonner Trajektbahnhof wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Versorgungsbahnhof der amerikanischen Siedlung in Plittersdorf genutzt. Neben den Gleisen der Eisenbahn Remagen – Bonn liegen heute noch die Schienen der Trajektbahn, sie sind unter der Reuterbrücke noch deutlich zu sehen.


Das Interesse der Männer an dem Thema wurde insbesondere durch die zahlreichen Fragen deutlich. Wenn Sie selbst mehr über das Trajekt Bonn-Oberkassel erfahren möchten, besuchen Sie das Internetgeschichtsbuch der Region im Virtuellen Brückenhofmuseum Oberdollendorf. Setzen Sie in das Suchfeld oben links das Stichwort "Trajekt" ein. Sie gelangen zu einem Vortrag von Dieter Mechlinski beim Heimat- und Geschichtsverein Beuel am 23.06.2019. Dort finden Sie viele Bilder und Dokumente zum Thema.

Allgemeine Hinweise

  • Bücherei Oberkassel

    Öffnungszeiten: Montag 16 Uhr bis 17:30 Uhr, Dienstag und Mittwoch von 15 Uhr bis 18 Uhr und Donnerstag von 15 Uhr bis 18:30 Uhr

  • Bücherei Dollendorf

    Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag von 15 Uhr bis 18 Uhr
    Wir sind auch hier Online vertreten: Bücherei Dollendorf

  • Seniorentreff

    Der Seniorentreff, der aus der langen Tradition der Frauenhilfe hervorgegangen ist und jetzt Seniorinnen und Senioren umfasst, trifft sich donnerstags um 15 Uhr im ev. Gemeindezentrum Dollendorf. Neue Teilnehmer/-innen sind herzlich willkommen.

  • Umstellung auf Sommerzeit 2020

    Die nächste Zeitumstellung ist am: Sonntag den 29.3.2020 um 2:00 Uhr.
    Die Uhr wird dann um 1 Stunde auf 3:00 Uhr vorgestellt.
    Die Nacht ist also 1 Stunde kürzer !