Leitartikel

  • Lichtgestalten

    kquaas 200

    Es ist die Zeit der Lichtgestalten. Ob himmlischer oder irdischer Art – sie kreuzen immer wieder unseren Weg in den Tagen des Advents. Eigentlich unübersehbar. Denn: Eine Lichtgestalt, das ist...

     

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Gemeindebrief

  • Gemeindebrief 51/1 ist erschienen

    Hier kann der aktuelle Gemeindebrief
    (51/1 | Dezember 2019, Januar, Februar 2020)  heruntergeladen werden. Sie können aber auch im Archiv nach älteren Ausgaben suchen oder die letzten aktuellen Ausgaben ansehen.

Presbyterium

  • Neues aus dem Presbyterium

    blaskowski neu 200Pertsonalwechsel im Gemeindebüro: Die „Stütze“ des Gemeindebüros, Frau Margret Krahe, hat gebeten, wegen Inanspruchnahme des vorzeitigen Rentenbeginns ihr Arbeitsverhältnis ...

     

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Aktuelle Informationen

  • Glauben ist ohne Zweifel nicht denkbar!?

    Wie ist es bei Ihnen? Bitte schreiben Sie einige Zeilen über Ihren Glauben und gerne auch über ihre Zweifel. Sicherlich geht es vielen anderen wie Ihnen.

    Eine Auswahl dieser Erfahrungen würden wir gerne im nächsten Gemeindebrief veröffentlichen - anonym oder nur mit Initialen oder mit Namen.

    Wohin mit den Gedanken? In die Sammelboxen in den Kirchen, in den Briefkasten des Gemeindebüros oder mailen an Gemeindebrief

    bitte bis zum 26. Januar

  • Kirchenmusik im 1. Halbjahr 2020

    Unsere Kantorin hat wieder interessante Musikveranstaltungen geplant. Besuchen Sie den Kirchenmusikbereich auf unserer Hompage und laden Sie hier den Flyer für die Musikveranstaltungen herunter. pdf Flyer Kirchenmusik 1. Halbjahr 2020

     

  • 8 8 uhrAm Achten um Acht: Sterbehilfe

    Im Rahmen der ökumenischen Veranstaltungsreihe „Am Achten um Acht“ steht am 8. Februar um 20 Uhr der Abend unter dem Thema „Sterbehilfe - von der Entscheidungsfreiheit des Menschen? Existenzielle, historische, medizinische, juristische und gesellschaftliche Dimensionen“. Das Thema wird in einer hochkarätig besetzten Gesprächsrunde erörtert bestehend aus der Theologin Anne Schneider, dem ehem. EKD-Ratsvorsitzenden Dr. Nikolaus Schneider sowie Prof. Dr. Hartmut Kreß von der Uni Bonn. Die Moderation übernimmt Petra Herre. Die Veranstaltung findet im Evangelischen Gemeindezentrum Dollendorf, Friedenstr. 29, statt. Der Eintritt ist frei.

  • 8 8 uhrAm Achten um Acht: Veranstaltungen Januar-September 2020

    Jeden 8. eines Monats um 20 Uhr im Gemeindezentrum Dollendorf

    Laden Sie hier das Programm für die Monate Januar bis September 2020 herunter (Juli und August Sommerpause): pdf Veranstaltungen Januar bis September 2020
    Der Eintritt der Veranstaltungen ist frei, um eine Spende am Ausgang wird gebeten.

     

     

  • Geänderte Öffnungszeiten des Gemeindebüros

    Das Gemeindebüro ist vorerst nur dienstags und donnerstags von 10-12 Uhr geöffnet.

    Nur in dieser Zeit ist Frau Krahe im Gemeindebüro zu erreichen, persönlich oder telefonisch.

  • Änderung der Email Adresse des Gemeindebüros

    Bitte beachten Sie, dass wir eine neue Email-Adresse des Gemeindebüros haben. Sie lautet:

    oberkassel(at)ekir.de

    Die alte Adresse wird NICHT MEHR an die neue Adresse umgeleitet und es gibt auch KEINE Rückmeldung mehr an den Absender !

  • Jahressammlung 2020 - Besuchsdienst der Gemeinde

    „Wir bringen Kirche nach Hause“ – so fasst eine der Mitarbeiterinnen ihr Engagement im Besuchsdienst zusammen. Gemeinsam mit dreizehn anderen Ehrenamtlichen und den beiden Pfarrerinnen bildet sie das Besuchsdienst-Team. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, allen Gemeindegliedern, die 70, 75, 80 und älter werden, zum Geburtstag einen Gruß aus der Gemeinde zu bringen. Ziel ist es, den Menschen eine Freude zu machen und mit ihnen in Kontakt zu sein. Wir freuen uns, wenn Sie uns dabei finanziell und gerne auch persönlich unterstützen.


    Kontoverbindung: Sparkasse Köln/Bonn, IBAN: 
    DE32 3705 0198 0043 5938 70, Verwendungszweck: Jaheressammlung 2020 - Besuchsdienst der Gemeinde

  • Redaktionsschluß für den Gemeindebrief Nr. 51-2/2019/2020 (März, April, Mai 2020)

    ist der 25. Januar 2020. Beiträge bitte an Sigi Gerken leiten.

    Bitte beachten Sie, dass Fotos als unbearbeitete Originaldatei mit einer Auflösung von 300dpi vorliegen müssen

     

Editorial (46-5 | September/Oktober 2015)

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Vom Paradies

Seit dem Jahre 2010 begeht die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) einen ökumenischen Tag der Schöpfung. Es geht darum Gott, den...

 

 

... Schöpfer, zu preisen und gleichzeitig an die Verantwortung des Menschen zum Erhalt der Schöpfung zu erinnern. In diesem Jahr steht das Thema „Paradies“ im Mittelpunkt. Was ist das, das Paradies? Was für Konsequenzen hat es für unseren Umgang mit der Natur?

Über das Paradies nachzudenken scheint mir passend, jetzt am Ende des Sommers: Noch stehen vielen von uns die Erfahrungen aus Ferien und Urlaub vor Augen. Auch wenn Sie nicht in einem „Südseeparadies“ Urlaub gemacht haben, sind Sie vielleicht doch irgendwo auf einen Ort gestoßen, der etwas Paradiesisches hatte: ein kühler Innenhof vielleicht oder ein warmer Strand, ein duftendes Tal oder ein Garten, liebevoll gepflegt oder verwunschen, mit prächtigen Blumen, reifen Früchten oder mächtigen Bäumen ...

Der Ort, den die Lutherbibel mit „das Paradies“ überschreibt, ist so ein Garten. Von ihm wird am Anfang der Bibel erzählt, im zweiten Kapitel: „Und Gott, der Herr, pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten hin...“ (1. Mose 2,8a). Einen Garten mit Bäumen voller Früchte und mit einem Strom voll frischem Wasser. Dorthinein setzt Gott den Menschen, den er gemacht hat. Er setzt ihn in seine Nähe und schenkt ihm, was er braucht: Nahrung, Wasser und – ganz wichtig – ein Gegenüber, einen anderen Menschen. Dennoch ist dieser Garten kein Schlaraffenland. Es wachsen dort keine Würste an den Bäumen, und die Blumen sind nicht aus Zucker. Der Mensch läuft nicht einfach nur hindurch und nimmt sich, was er braucht. Stattdessen heißt es, dass Gott ihn in den Garten Eden setzte, „dass er ihn bebaute und bewahrte.“ (1. Mose 2,15b). Der Garten Eden ist also keine arbeitsfreie Zone für den Menschen. Der Mensch ist Teil von Gottes Schöpfung und hat in ihr den Auftrag, sie zu gestalten und sie zu schützen.

Auf den ersten Blick unterscheidet sich das biblische Paradies damit von manchen unserer Paradiesorte. Genießen wir sie nicht gerade dann besonders, wenn wir nicht darin arbeiten müssen? Einige Gärtner werden widersprechen: Für sie gibt es nichts Schöneres als den eigenen Garten. Aber auch, wenn wir genießen, ohne zu arbeiten, steckt doch in vielen paradiesischen Orten viel Arbeit. Ein anderer hat sie für uns getan, uns zur Freude. Andere Orte bestechen gerade dadurch, dass kein Mensch eingegriffen hat. Heute ist das mindestens so herausfordernd wie das verantwortliche Gestalten  der Schöpfung. Beides aber ist Teil unseres Auftrags, zu bebauen und zu bewahren.

Das wird auch an dem Ort deutlich, an dem in diesem Jahr die zentrale Feier des Schöpfungstages stattfinden wird: in Borna in der Nähe von Leipzig. Borna liegt im mitteldeutschen Braunkohlerevier, einem Gebiet, in dem über 60 Jahre lang Braunkohle im Tagebau abgebaut und verarbeitet wurde. Bis 1993 war die Region ein wichtiger Industriestandort, der vielen Menschen Arbeit gab. Gleichzeitig wurde eine enorme Umweltverschmutzung verursacht. Außerdem wurden zahlreiche Orte abgebaggert oder verschwanden unter Abraumhalden. Heute hat sich die Gegend sehr verändert: Aus den Tagebaugruben und den Abraumhalden ist eine große Seenlandschaft geworden. Sie dient den Menschen der Region als Naherholungsgebiet. Zahlreiche Pflanzen und Tiere haben sich angesiedelt und stehen teils unter besonderem Schutz. Trotzdem ist es kein „zurück ins Paradies“. Dafür sitzt die Trauer über die weggebaggerte Heimat und die später verlorenen Arbeitsplätze zu tief. Was bleibt ist die Freude an neuen „paradiesischen“ Orten und die Erkenntnis, dass der Auftrag zu bebauen und zu bewahren uns Menschen fordert.

Ich wünsche uns, dass wir auch hier bei uns diese Herausforderung annehmen. Die Geschichte vom Paradies als Gottes schönem Garten und die Schönheit der paradiesischen Orte, die wir gefunden haben, mögen uns dazu ermutigen.

Ihre Pfarrerin Sophia Döllscher

 

Allgemeine Hinweise

  • Bücherei Oberkassel

    Öffnungszeiten: Montag 16 Uhr bis 17:30 Uhr, Dienstag und Mittwoch von 15 Uhr bis 18 Uhr und Donnerstag von 15 Uhr bis 18:30 Uhr

  • Bücherei Dollendorf

    Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag von 15 Uhr bis 18 Uhr
    Wir sind auch hier Online vertreten: Bücherei Dollendorf

  • Seniorentreff

    Der Seniorentreff, der aus der langen Tradition der Frauenhilfe hervorgegangen ist und jetzt Seniorinnen und Senioren umfasst, trifft sich donnerstags um 15 Uhr im ev. Gemeindezentrum Dollendorf. Neue Teilnehmer/-innen sind herzlich willkommen.

  • Umstellung auf Sommerzeit 2020

    Die nächste Zeitumstellung ist am: Sonntag den 29.3.2020 um 2:00 Uhr.
    Die Uhr wird dann um 1 Stunde auf 3:00 Uhr vorgestellt.
    Die Nacht ist also 1 Stunde kürzer !