Leitartikel

  • Mal ehrlich !

    doellscher neu 200„Lügen haben kurze Beine“. Was das Sprichwort weiß, ist eine Erfahrung, die wir als Kinder wohl alle einmal gemacht haben: Am Ende ist es doch rausgekommen: wie die Vase ...

     

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Gemeindebrief

  • Gemeindebrief 50/2 ist erschienen

    Hier kann der aktuelle Gemeindebrief
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Presbyterium

  • Neues aus dem Presbyterium

    blaskowski neu 200Gemeindeversammliung 2019: Als Termin für die Gemeindeversammlung 2019 wurde der 31. März 2019 bestimmt. Die Einladung mit der Tagesordnung ist im ...

     

     

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Aktuelle Informationen

  • Jahressammlung 2019 - Orgelsanierung Oberkassel

    Das Presbyterium hat beschlossen, die Orgel in der Großen Kirche Oberkassel wieder in einen funktionsfähigen Zustand zu versetzen. Im Zusammenhang damit soll die Schimmelsanierung im Gehäuse der Walcker-Orgel aus dem Jahr 1908 durchgeführt werden. Die Jahressammlung gilt daher der Sanierung der Orgel und soll ein erster Baustein der Finanzierung sein.

    Kontoverbindung: Sparkasse Köln/Bonn, IBAN: DE32 3705 0198 0043 5938 70, Verwendungszweck: Jaheressammlung 2019 - Orgel Oberkassel

    Link zu Detailinformationen und dem Status der Orgelsanierung

  • Kirchenmusik im 1. Halbjahr 2019

    Unsere Kantorin hat wieder interessante Musikveranstaltungen geplant. Besuchen Sie den Kirchenmusikbereich auf unserer Hompage und laden Sie hier den Flyer für die Musikveranstaltungen herunter. pdf Flyer Kirchenmusik 1. Halbjahr 2019

     

  • 8 8 uhrAm Achten um Acht: Keine Veranstaltung am 8. Juni - Pfingstsamstag

    Wegen Pfingstsamstag findet keine Veranstaltung am 8. Juni statt.

Editorial (46-5 | September/Oktober 2015)

Geschrieben von Sophia Döllscher am .

 

 

 

 

Vom Paradies

Seit dem Jahre 2010 begeht die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) einen ökumenischen Tag der Schöpfung. Es geht darum Gott, den...

 

 

... Schöpfer, zu preisen und gleichzeitig an die Verantwortung des Menschen zum Erhalt der Schöpfung zu erinnern. In diesem Jahr steht das Thema „Paradies“ im Mittelpunkt. Was ist das, das Paradies? Was für Konsequenzen hat es für unseren Umgang mit der Natur?

Über das Paradies nachzudenken scheint mir passend, jetzt am Ende des Sommers: Noch stehen vielen von uns die Erfahrungen aus Ferien und Urlaub vor Augen. Auch wenn Sie nicht in einem „Südseeparadies“ Urlaub gemacht haben, sind Sie vielleicht doch irgendwo auf einen Ort gestoßen, der etwas Paradiesisches hatte: ein kühler Innenhof vielleicht oder ein warmer Strand, ein duftendes Tal oder ein Garten, liebevoll gepflegt oder verwunschen, mit prächtigen Blumen, reifen Früchten oder mächtigen Bäumen ...

Der Ort, den die Lutherbibel mit „das Paradies“ überschreibt, ist so ein Garten. Von ihm wird am Anfang der Bibel erzählt, im zweiten Kapitel: „Und Gott, der Herr, pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten hin...“ (1. Mose 2,8a). Einen Garten mit Bäumen voller Früchte und mit einem Strom voll frischem Wasser. Dorthinein setzt Gott den Menschen, den er gemacht hat. Er setzt ihn in seine Nähe und schenkt ihm, was er braucht: Nahrung, Wasser und – ganz wichtig – ein Gegenüber, einen anderen Menschen. Dennoch ist dieser Garten kein Schlaraffenland. Es wachsen dort keine Würste an den Bäumen, und die Blumen sind nicht aus Zucker. Der Mensch läuft nicht einfach nur hindurch und nimmt sich, was er braucht. Stattdessen heißt es, dass Gott ihn in den Garten Eden setzte, „dass er ihn bebaute und bewahrte.“ (1. Mose 2,15b). Der Garten Eden ist also keine arbeitsfreie Zone für den Menschen. Der Mensch ist Teil von Gottes Schöpfung und hat in ihr den Auftrag, sie zu gestalten und sie zu schützen.

Auf den ersten Blick unterscheidet sich das biblische Paradies damit von manchen unserer Paradiesorte. Genießen wir sie nicht gerade dann besonders, wenn wir nicht darin arbeiten müssen? Einige Gärtner werden widersprechen: Für sie gibt es nichts Schöneres als den eigenen Garten. Aber auch, wenn wir genießen, ohne zu arbeiten, steckt doch in vielen paradiesischen Orten viel Arbeit. Ein anderer hat sie für uns getan, uns zur Freude. Andere Orte bestechen gerade dadurch, dass kein Mensch eingegriffen hat. Heute ist das mindestens so herausfordernd wie das verantwortliche Gestalten  der Schöpfung. Beides aber ist Teil unseres Auftrags, zu bebauen und zu bewahren.

Das wird auch an dem Ort deutlich, an dem in diesem Jahr die zentrale Feier des Schöpfungstages stattfinden wird: in Borna in der Nähe von Leipzig. Borna liegt im mitteldeutschen Braunkohlerevier, einem Gebiet, in dem über 60 Jahre lang Braunkohle im Tagebau abgebaut und verarbeitet wurde. Bis 1993 war die Region ein wichtiger Industriestandort, der vielen Menschen Arbeit gab. Gleichzeitig wurde eine enorme Umweltverschmutzung verursacht. Außerdem wurden zahlreiche Orte abgebaggert oder verschwanden unter Abraumhalden. Heute hat sich die Gegend sehr verändert: Aus den Tagebaugruben und den Abraumhalden ist eine große Seenlandschaft geworden. Sie dient den Menschen der Region als Naherholungsgebiet. Zahlreiche Pflanzen und Tiere haben sich angesiedelt und stehen teils unter besonderem Schutz. Trotzdem ist es kein „zurück ins Paradies“. Dafür sitzt die Trauer über die weggebaggerte Heimat und die später verlorenen Arbeitsplätze zu tief. Was bleibt ist die Freude an neuen „paradiesischen“ Orten und die Erkenntnis, dass der Auftrag zu bebauen und zu bewahren uns Menschen fordert.

Ich wünsche uns, dass wir auch hier bei uns diese Herausforderung annehmen. Die Geschichte vom Paradies als Gottes schönem Garten und die Schönheit der paradiesischen Orte, die wir gefunden haben, mögen uns dazu ermutigen.

Ihre Pfarrerin Sophia Döllscher

 

Allgemeine Hinweise

  • Bücherei Oberkassel

    Öffnungszeiten: Montag 16 Uhr bis 17:30 Uhr, Dienstag und Mittwoch von 15 Uhr bis 18 Uhr und Donnerstag von 15 Uhr bis 18:30 Uhr

  • Bücherei Dollendorf

    Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag von 15 Uhr bis 18 Uhr
    Wir sind auch hier Online vertreten: Bücherei Dollendorf

  • Seniorentreff

    Der Seniorentreff, der aus der langen Tradition der Frauenhilfe hervorgegangen ist und jetzt Seniorinnen und Senioren umfasst, trifft sich donnerstags um 15 Uhr im ev. Gemeindezentrum Dollendorf. Neue Teilnehmer/-innen sind herzlich willkommen.

  • Umstellung auf Winterzeit 2019/2020

    Die nächste Zeitumstellung ist am: Sonntag den 27.10.2019 um 3:00 Uhr.
    Die Uhr wird dann um 1 Stunde auf 2:00 Uhr zurückgestellt.
    Die Nacht ist also 1 Stunde länger!