Leitartikel

  • Mal ehrlich !

    doellscher neu 200„Lügen haben kurze Beine“. Was das Sprichwort weiß, ist eine Erfahrung, die wir als Kinder wohl alle einmal gemacht haben: Am Ende ist es doch rausgekommen: wie die Vase ...

     

    Weiterlesen ...

Gemeindebrief

  • Gemeindebrief 50/2 ist erschienen

    Hier kann der aktuelle Gemeindebrief
    (50/2 | März, April, Mai 2019)  heruntergeladen werden. Sie können aber auch im Archiv nach älteren Ausgaben suchen oder die letzten aktuellen Ausgaben ansehen.

Presbyterium

  • Neues aus dem Presbyterium

    blaskowski neu 200Gemeindeversammliung 2019: Als Termin für die Gemeindeversammlung 2019 wurde der 31. März 2019 bestimmt. Die Einladung mit der Tagesordnung ist im ...

     

     

    Weiterlesen ...

Aktuelle Informationen

  • Jahressammlung 2019 - Orgelsanierung Oberkassel

    Das Presbyterium hat beschlossen, die Orgel in der Großen Kirche Oberkassel wieder in einen funktionsfähigen Zustand zu versetzen. Im Zusammenhang damit soll die Schimmelsanierung im Gehäuse der Walcker-Orgel aus dem Jahr 1908 durchgeführt werden. Die Jahressammlung gilt daher der Sanierung der Orgel und soll ein erster Baustein der Finanzierung sein.

    Kontoverbindung: Sparkasse Köln/Bonn, IBAN: DE32 3705 0198 0043 5938 70, Verwendungszweck: Jaheressammlung 2019 - Orgel Oberkassel

    Link zu Detailinformationen und dem Status der Orgelsanierung

  • Kirchenmusik im 1. Halbjahr 2019

    Unsere Kantorin hat wieder interessante Musikveranstaltungen geplant. Besuchen Sie den Kirchenmusikbereich auf unserer Hompage und laden Sie hier den Flyer für die Musikveranstaltungen herunter. pdf Flyer Kirchenmusik 1. Halbjahr 2019

     

  • 8 8 uhrAm Achten um Acht: Keine Veranstaltung am 8. Juni - Pfingstsamstag

    Wegen Pfingstsamstag findet keine Veranstaltung am 8. Juni statt.

Aus dem Presbyterium (46-3 | April-Mai 2015)

Geschrieben von Udo Blaskowski am .

Bericht von der Gemeindeversammlung

Hatten Sie schon einmal die Frage im Kopf: Wozu dient eine Gemeindeversammlung? Die Antwort könnte lauten: Weil die Kirchenordnung vorschreibt, mindestens einmal im Jahr ...
 

... zu einer Gemeindeversammlung einzuladen. Das ist ein formales Argument. Oder: Die Gemeindeversammlung ist eine basisorientierte Form, ein reges Gemeindeleben zu fördern und die Gemeindeglieder an der Arbeit der Kirchengemeinde aktiv zu beteiligen. Das ist ein substanzielles Argument. Beide Antworten zusammen sind im Verständnis des Presbyteriums Beweggründe, Gemeindeversammlungen als Elemente unserer Gemeindeidentität durchzuführen. Auf der Gemeindeversammlung können von den Gemeindegliedern Anträge gestellt und Anregungen gegeben werden. Das Presbyterium muss sich dann damit auseinandersetzen und die Gemeinde in geeigneter Form über seine Entscheidungen unterrichten. Die Gemeindeversammlung kann dem Presbyterium allerdings keine verbindlichen Vorgaben machen. Die jüngste Gemeindeversammlung fand nach formgerechter Bekanntgabe am 1. Februar im Anschluss an den gemeinsamen Gottesdienst für beide Pfarrbezirke in der Großen Kirche Oberkassel im Saal unseres Jugendheimes statt. Pfarrerin Dr. Anne Kathrin Quaas konnte rund 120 Personen begrüßen.

Zu Beginn stimmte Frau Dr. Sigrid Gerken die Versammlung mit einer Fotopräsentation zu ausgewählten Ereignissen des Jahres 2014 ein. Pfarrerin Quaas informierte dann im ersten Teil ihres Berichtes über die Arbeit des Presbyteriums und die Gesamtlage der Kirche zuerst über das Besetzungsverfahren zur Pfarrstelle im Bezirk Oberkassel. Zum Fortgang in der Angelegenheit finden Sie auch noch einen separaten Web-Artikel. Sie ging dann auf die auf Ebene unseres Kirchenkreises An Sieg und Rhein gebildeten Kooperationsräume ein, in denen eine gemeinsame Personalplanung angestrebt werden soll. Die personellen Veränderungen im Presbyterium, in der Kinder- und Jugendarbeit, der Kirchenmusik und im Kindergarten Oberkassel sowie im Hausmeisterdienst Oberkassel als auch im Gemeindebüro fanden ebenso Erwähnung wie der Blick auf die Prädikantengewinnung. DieBeschäftigung des Presbyteriums mit der Fortführung der „Regionalen Sozialberatung“, der übergabe der Evangelischen öffentlichen Bücherei Dollendorf an den Förderverein Frieda Caron e. V., der Verabschiedung einer neuen Konzeption für den Kindergarten, der Neustrukturierung der Kinderkirche (bisher Kindergottesdienst), der wechselweisen Feier des Abendmahls mit Wein oder Traubensaft in den beiden Pfarrbezirken sowie die Einführung von Fürbittenbüchern wurde erläutert.

Der landeskirchlich im Gang befindliche Diskussionsprozess unter dem Titel „Zeit fürs Wesentliche – Perspektiven auf den Pfarrberuf“ soll mit der Beschreibung der zentralen Aufgaben und des Spezifischen des Pfarramtes Möglichkeiten aufzeigen, um zu transparenten Verabredungen zu kommen. Das kreiskirchliche Pfarrstellenrahmenkonzeptes für den Zeitraum 2016–2020 wird für unsere Gemeinde keine Veränderung bringen, weil wir bereits vor vier Jahren mit 1,75 Pfarrstellen eine Reduzierung vollzogen haben. Allerdings wird unserer Gemeinde mit Blick auf das Jahr 2030 bei prognostizierter rückläufiger Entwicklung der Gemeindegliederzahlen nur noch eine Pfarrstelle zustehen, was eine verstärkte Kooperation mit den Nachbargemeinden nahelegt. Frau Pfarrerin Quaas zeigte dann noch die Probleme bei der Umstellung auf das Neue Kirchliche Finanzwesen (NKF) auf, gab einen Ausblick auf das Reformationsjubiläum 2017 sowie die Sparbeschlüsse der Landessynode. Die anschließende Aussprache bezog sich im Wesentlichen auf das letzte ergebnislos gebliebene Ausschreibungsverfahren für die Besetzung der Pfarrstelle Oberkassel und die Mitgliederentwick- lung unserer Gemeinde.

Im zweiten Teil ihres Berichtes zu den Perspektiven auf die Zukunft und die Umsetzung der Gemeindekonzeption lenkte Pfarrerin Quaas den Blick auf die Frage der zukünftigen Finanzierbarkeit unserer gut aufgestellten Gemeindedienste und erwähnte zu den Bausteinen der Gemeindekonzeption stichwortartig die Punkte, die bereits in die praktische Gemeindearbeit eingeflossen sind. Die anschließenden Fragen bezogen sich vornehmlich auf die Zukunft des Kindergartens und mögliche Terminkonkurrenzen bezüglich der neu konzeptionierten Kinderkirche.

Zum ersten Mal gab unser neuer Finanzkirchmeister Christian Arntz seinen Finanzbericht. Mittels einer ausführlichen PowerPoint-Präsentation gewährte er einen Einblick in die Terminabläufe des Umstellungsprozesses in der Haushaltssystematik und erläuterte die Jahresergebnisse 2011 – 2013, die nach kameraler Haushaltswirtschaft jeweils mit nennenswerten überschüssen abgeschlossen werden konnten. Mit dem Haushalt 2014 als erstem nach dem Neuen Kirchlichen Finanzwesen (NKF) hätte der Haushaltsausgleich planerisch nur durch einen Rückgriff auf die Ausgleichsrücklage herbeigeführt werden können. Um die Gemeinde zukünftig finanziell handlungsfähig zu halten, müssten Maßnahmen der Haushaltskonsolidierung ergriffen werden.

Der Bericht des Baukirchmeisters Udo Blaskowski bezog sich hauptsächlich auf die Kosten der Substanzerhaltung unserer Gebäude, die mit bekannten 385.000 Euro den Bestand der Substanzerhaltungsrücklage in Höhe von 260.000 Euro bereits weit überstiegen. Dazu kämen geschätzt etwa 300.000–500.000 Euro für die Instandsetzung des denkmalgeschützten Hauses Kinkelstraße 7, in dem auch der Kindergarten untergebracht sei. Da diese Kostenlast nicht getragen werden könne, sei es zwingend, den Investitionsbedarf zu verringern, was mit dem Grundsatzbeschluss des Presbyteriums zum Verkauf der Immobilie Kinkelstraße 7/ Julius-Vorster-Str. 1 bereits eingeleitet sei. Um den gutachterlich festgestellten Verkehrswert von rd. 1,4 Millionen Euro aber erlösen zu können, müssten allerdings noch Baufragen für das Parkgelände behördlich geklärt werden. Die anschließenden Fragen bezogen sich überwiegend auf die Zukunft des Kindergartens und dessen bautechnische Funktionsfähigkeit. Geantwortet wurde dahin gehend, dass selbstverständlich notwendige Reparaturen im Kindergarten durchgeführt würden, für reine Schönheitsmaßnahmen aber auch das Engagement aus der Gemeinde in Frage käme. Da selbst bei einem Verkauf der Immobilie ein Verbleib des Kindergartens dort für einige Jahre in Aussicht stehe, könne die Frage des neuen Standortes ohne Eile entschieden werden.

Weil zum Punkt „Verschiedenes“ keine Wortmeldungen erfolgten, konnte Pfarrerin Quaas die Versammlung mit einem Dank für die Teilnahme um 12.35 Uhr schließen. Ein ausführliches Protokoll über die Gemeindeversammlung mit den Anlagen kann im Gemeindebüro zu den bekannten öffnungszeiten eingesehen werden.

Udo Blaskowski

Allgemeine Hinweise

  • Bücherei Oberkassel

    Öffnungszeiten: Montag 16 Uhr bis 17:30 Uhr, Dienstag und Mittwoch von 15 Uhr bis 18 Uhr und Donnerstag von 15 Uhr bis 18:30 Uhr

  • Bücherei Dollendorf

    Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag von 15 Uhr bis 18 Uhr
    Wir sind auch hier Online vertreten: Bücherei Dollendorf

  • Seniorentreff

    Der Seniorentreff, der aus der langen Tradition der Frauenhilfe hervorgegangen ist und jetzt Seniorinnen und Senioren umfasst, trifft sich donnerstags um 15 Uhr im ev. Gemeindezentrum Dollendorf. Neue Teilnehmer/-innen sind herzlich willkommen.

  • Umstellung auf Winterzeit 2019/2020

    Die nächste Zeitumstellung ist am: Sonntag den 27.10.2019 um 3:00 Uhr.
    Die Uhr wird dann um 1 Stunde auf 2:00 Uhr zurückgestellt.
    Die Nacht ist also 1 Stunde länger!