Leitartikel

  • Schön gemacht !

    doellscher neu 200Wenn Sie dies Online lesen, ist es wieder soweit: Das neue Schuljahr ist da. Für viele Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer geht es nach den Ferien wieder los in einen...

     

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Gemeindebrief

  • Gemeindebrief 49/4 ist erschienen

    gb49 04 coverHier kann der aktuelle Gemeindebrief
    (49-4 | September, Oktober, November 2018)  heruntergeladen werden. Sie können aber auch im Archiv nach älteren Ausgaben suchen oder die letzten aktuellen Ausgaben ansehen.

Presbyterium

  • Neues aus dem Presbyterium

    blaskowski neu 200Blick auf die Sommersynode des Kirchenkreises: Die Kreissynode musste sich auf ihrer Sitzung am 16. Juni mit bedeutenden Themen befassen, die in den kommenden Jahren ...

     

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Aktuelle Informationen

  • Kirchenmusik im 2. Halbjahr 2018

    Unsere Kantorin hat wieder interessante Musikveranstaltungen geplant. Besuchen Sie den Kirchenmusikbereich auf unserer Hompage und laden Sie hier den Flyer für die Musikveranstaltungen herunter. pdf Flyer Kirchenmusik 2. Halbjahr 2018

     

  • 8 8 uhrAm Achten um Acht: Veranstaltungen 2. Halbjahr 2018

    Jeden 8. eines Monats um 20 Uhr im Gemeindezentrum Dollendorf

    Laden Sie hier das Programm für die Monate September bis Dezember 2018 herunter (August Sommerpause): pdf Veranstaltungen September bis Dezember 2018
    Der Eintritt der Veranstaltungen ist frei, um eine Spende am Ausgang wird gebeten.

     

     

  • Jahreslosung Kirchenjahr 2018

    Gott spricht:
     

    „Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst" (Offenbarung 21,6)
     

Ökumenisches Gedenken an die Reichsprogromnacht mit aktuellen Bezügen

Geschrieben von S. Gerken, Foto S. Gerken am .

In diesem Jahr standen beim ökumenischen Gedenken an die Reichspogromnacht die "stillen Helden" im Mittelpunkt. In ihrer Begrüßung betonte Pfarrerin Döllscher, dass nach 80 Jahren nur noch wenige Zeitzeugen lebten, das Erinnern aber trotzdem immer wichtiger wird - auch um das Eintreten gegen Ausgrenzung und für ein respektvolles Miteinander zu fördern. Sehr eindrücklich, ruhig und differenziert berichtet Aaron Knappstein von seinen Recherchen zu "stillen Helden" der NS-Zeit. Aaron Knappstein arbeitet für das NS-Dokumentationszentrum in Köln und war lange Zeit Vorstandsmitglied der jüdischen liberalen Gemeinde in Köln.

Im Kölner Raum hat er in einem Team über 500 Fälle von Hilfe für Juden recherchiert, welche aber in unterschiedlich großem Ausmaß stattfand. Diese Hilfe reichte vom Zustecken von Bezugsmarken bis zur längeren Unterbringung . Aaron Knappstein differenzierte zwischen den "normalen" Juden, die seit dem Beginn der Deportationen 1941 in den Untergrund gingen und den Mitgliedern von lange "privilegierten Mischehen". Diese wurden seit 1933 zur Scheidung gedrängt, der Druck verstärkte sich immer mehr über die Jahre und spätestens ab Herbst 1944 wurde der jüdische Teil deportiert.

In vielen Beispielen verdeutlicht der Referent die z.T. selbstverständliche, aus dem christlichen Glauben resultierende Bereitschaft zur Hilfe von Verwandten und Bekannten, aber auch die Verzweiflung sowie zwischenmenschlichen Probleme durch Abhängigkeiten und psychischen Druck.

Manche der "stillen Helden" wurden durch das jüdische Volk mit der Auszeichnung "Gerechte unter den Völkern" geehrt.

Aaron Knappstein berichtet auch vom jüdischen Leben nach dem 2. Weltkrieg. Im Mai 1945 lebten in Köln nur noch 12 Juden. Gerade in den letzten Jahrzehnten stieg die Zahl der hier lebenden Juden an. Dies gilt sowohl für Köln als auch für ganz Deutschland. 1990 waren es 30.000 und heute sind es in Deutschland - bedingt durch den Zuzug aus Osteuropa und Amerika - rund 200.000, die hauptsächlich in orthodoxen Gemeinden leben, aber manche auch liberalen Gemeinden angehören.

Er drückt seine Sorge aus über die momentanen politischen Entwicklungen. Es werden Dinge möglich, die früher undenkbar waren. So werden Beleidigungen und Drohbriefe jetzt nicht mehr anonym, sondern mit Adresse und Unterschrift versendet - und diese Angriffe führen zu keiner großen Gegenreaktion in der Gesellschaft.

Zum Abschluss erläutert er das jüdische Totengebet, Kaddisch Es ist eher ein Lobgesang, ein Preisen Gottes. Aaron Knappstein trägt dieses wichtigste Gebet zunächst auf Deutsch vor und anschließend auf aramäisch.

Noch sehr beeindruckt von den Ausführungen, die gerade in der heutigen Zeit wieder so aktuell sind, luden die Pfarrerinnen Döllscher und Gelhaar sowie Pfarrer Glowacki und die Gemeindereferentin Barthold im Anschluss zu einer kurzen Andacht ein.

 

Foto v.l.: Christina Gelhaar, Sophia Döllscher, Aaron Knappstein, Darek Glowacki, Jutta Barthold

 

Umjubelte Versöhnung mit den Gespenstern im "Schloss Canterville"

Geschrieben von Dr. Sigi Gerken am .

Canterville 1Langanhaltender Applaus für die 50 Sänger und jungen Schauspieler war der Lohn für eine grandiose Umsetzung von Oscar Wilde´s "Das Gespenst von Canterville" (Musik: Johannes Matthias Michel). Seit April übten die Kinderchöre der Gemeinde sowie ein Projekt- "Schloss-Orchester" unter Leitung von Stefanie Ingenhaag für diese beiden Aufführungen im Dollendorfer Gemeindezentrum.

Canterville 2

Im Anschluss an die 80-minütige Vorstellung dankte Stefanie Ingenhaag allen Mitwirkenden und stellte sie einzeln noch einmal vor: die englische Familie, die vielen Gespenster - und hier insbesondere Sir Simon von Canterville gespielt von Juli die ignorante amerikanische Familie und diverse Polizisten ..... Sie lobte, dass diesmal alle Akteure besonders viel Text lernen mussten, in welchem zudem englische Worte und in der heutigen Zeit ungewohnte Redewendungen verwendet wurden. Die jungen Künstler haben es sehr gut gemeistert. Auch die Kulissen wurden auf einem der Probenwochenenden selber gebastelt. Sie wurden sehr kreativ durch die Lichttechnik in Szene gesetzt.

 

Einen Sonderapplaus gab es für die 6-köpfige Gruppe der Nachwuchs-Gespenster, welche von den Erst-Klässlern und Kindergartenkindern gespielt wurden. Zum Schluss gab es einen "historischen" Handschlag zur Besiegelung des Kompromisses: die Gespenster dürfen weiterspuken, aber nicht so spät, damit die neuen, amerikanischen Bewohner des Schlosses Canterville nicht zu sehr in ihrer Nachtruhe gestört werden. Diesen Moment zeigt auch das Bild.

Allgemeine Hinweise

  • Bücherei Oberkassel

    Öffnungszeiten: Montag 16 Uhr bis 17:30 Uhr, Dienstag und Mittwoch von 15 Uhr bis 18 Uhr und Donnerstag von 15 Uhr bis 18:30 Uhr

  • Bücherei Dollendorf

    Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag von 15 Uhr bis 18 Uhr

  • Seniorentreff

    Der Seniorentreff, der aus der langen Tradition der Frauenhilfe hervorgegangen ist und jetzt Seniorinnen und Senioren umfasst, trifft sich donnerstags um 15 Uhr im ev. Gemeindezentrum Dollendorf. Neue Teilnehmer/-innen sind herzlich willkommen.